Erika Swoboda

Erika Swoboda

Ich über mich


Ich wuchs auf in einem jener Altwiener Häuser, an dem sich auf der Rückseite, dem Fussgänger verborgen, ein etwas verwildeter herrlich duftender Garten befand. Wir wohnten im Erdgeschoss, und in den warmen Frühlingsnächten war die Luft voll mit dem Duft von Jasminblüten deren Sträucher sich direkt vor unseren Fenstern befanden.

Das Schönste an diesem Garten aber war der riesige Maulbeerbaum, der unter Naturschutz stand. Wenn ich die Augen schliesse, vermeine ich den Geschmack der schwarzen, saftig süßen Früchte zu spüren, und Bilder der Vergangenheit steigen aus meinem Inneren empor.

In diesem Baum war ich daheim, jeder Ast war mir bekannt und blind hätte ich ihn erklettern können. In seinem dichten Blattwerk hatte ich Obdach genommen, und seine Ästen schützten und verbargen mich.


Erst vor wenigen Jahren habe ich mir den Duft der Kindheit wieder zurückgeholt. Vor meinem Haus gibt es Jasmin und Schwertlilien, und wenn ich aus dem Fenster schaue so sehe ich einen Maulbeerbaum, noch klein, aber immerhin, es gibt schon Früchte.

Ich glaube, dass in jener frühen Zeit, in der ich eingehüllt war von Duft, Frucht und Blatt eine natürliche Prägung entstanden ist, der ich meine heutige Hingezogenheit zu Kräutern, Wurzeln und Blüten verdanke.


Die Natur hat mich aber nicht gleich eingeholt, war ich doch eine echte Grossstadtpflanze - ein Nachtschattengewächs, wie einer meiner Freunde es treffend ausdrückte.

In der Wiener Szene war ich zwischen Hawelka und Vanilla daheim, befreundet mit vielen Malern, Literaten und Filmemachern, bis mich der Sturm der Zeit in eine der damals existierenden Landkommunen trieb.


Meine Vision war mit Menschen in einer Gemeinschaft zusammenzuleben und zu arbeiten. Das begann in Wien, wo ich in mehreren Kommunen war und endet bis zum heutigen Tag hier am Sternhof, einem 250 Jahre alten Bauernhaus inmitten des südsteirischen Hügellandes, wo ich seit 43 Jahren lebe.


Stephan Gaskin bei einem Vortrag mit Erika Swoboda   Dr. Bruno Kreisky und Erika Swoboda
Hoher Besuch im Jahr 2007 am Sternhof:
Stephan Gaskin bei einem Vortrag mit Erika Swoboda. Stephan Gaskin erhielt im Jahr 1979 für seinen Einsatz und seine Sorge für Bedürftige in den USA und anderen Ländern, und die gemeinsame Arbeit mit ihnen den Alternativen Nobelpreis.
Ein prominenter Besuch am Sternhof-Stand der Ausstellung in Wien „Am Hof“ im Jahr 1980
Dr. Kreisky und Erika Swoboda

Der eigentliche Grund warum ich damals von der Stadt aufs Land ging war die Geburt meiner Tochter Anna Maria. Ich wollte ihr und mir das Geschenk eines Platzes machen, inmitten von Wiesen, Wald und Feldern, mit viel Himmel und Erde.

Mein Bestreben in all diesen Jahren war, dass der Sternhof ein offener Platz sein soll, ein Ort der Begegnung, des Austausches und des Miteinander der verschiedensten Glaubensrichtungen und Weltanschauungen, eine kommunale Lebensgemeinschaft deren Mitglieder nach ihren individuellen Fähigkeiten die Möglichkeit hatten, eine existenzielle Basis aufzubauen. Das gelang auch sehr viele Jahre.


In dieser Zeit entstand meine Arbeit mit Kräutern, aus denen ich Öle und Tinkturen zubereite. Damit begann die Produktion der naturkosmetischen Erzeugnisse. Die ersten Cremen, die ich vor 30 Jahren machte, waren die Ringelblumen Heilcreme und die Avocado Creme. Du findest diese altbewährten Produkte auch heute bei mir. Und Du siehst auch wie sich aus diesen Anfängen ein weitgestreutes Sortiment in allen kosmetischen Bereichen entwickelt hat. Immerhin sind es zur Zeit 46 Produkte und 26 ätherische Öle, die ich anbieten kann. Der Vertrieb erfolgt per Nachnahme.


Das Wissen um die Dinge der Natur will sich vertiefen und so hat sich ein langjähriger Traum erfüllt: Ein alter Freund, Peter Hochmeier, der in der damaligen Gemeinschaft hier am Sternhof gewohnt hat, stand plötzlich nach 22 Jahren wieder vor mir. Er ist Spagyriker und gibt seit 20 Jahren Seminare in dieser Wissenschaft der Natur. Spagyrik heisst übersetzt teilen und wieder vereinen.

Ich lerne nun die Pflanzen, mit denen ich meine kosmetischen Produkte herstelle in ihre einzelnen Prinzipien aufzuschliessen und diese Prinzipien gereinigt wieder zu vereinen. Dies ist ein langwieriger Prozess bei dem die Elemente und die Zeit eine wichtige Rolle spielen. Diese Arbeit wurde von den alten Meistern auch "Kunst" genannt. Die Essenzen, die dabei gewonnen werden, haben grosse Kraft und Wirksamkeit.

Ich habe das Gefühl, dass ich durch das Betreiben dieser "Kunst" eine völlig andere Wahrnehmung der Natur bekomme. So lerne ich, dass es immer weiter geht, in tiefere und sensiblere Schichten, ein Ende ist nicht abzusehen.


Als die Gemeinschaften sich auflösten war die Zeit gekommen vielfältiges Wissen in Form von Workshops und Seminaren weiterzugeben.

Der Sternhof ist kein Seminarhaus im eigentlichen Sinn, sondern ein Privathaus, das der Öffentlichkeit für die Dauer der Seminare zur Verfügung steht. Sämtliche Seminarleiter sind Freunde des Hauses. Aus dieser Kombination ergibt sich die besonders freundschaftliche Atmosphäre während der Arbeit, die von den Teilnehmern als sehr angenehm empfunden wird.


Es würde mich freuen, wenn das eine oder andere Seminar Dein Interesse findet und lade Dich herzlich ein, den Sternhof zu besuchen.

An diesem Punkt bin ich jetzt angelangt. Der Weg ist vorgezeichnet:
Alle diejenigen die diese Zeilen mit Interesse gelesen haben, möchte ich zu einem Gespräch via Internet oder persönlich hier im Haus einladen. Gerne beantworte ich auch Fragen was meine Produkte betrifft, ihre Herstellung und Wirksamkeit.


Eure



Erika Swoboda • Kohlberg 1, A-8454 Arnfels • Tel:+43(0)676 688 44 04 • Email: info@sternhof.at
Sternhof Vitalkosmetik - Versand von Naturkosmetikprodukten